Ein Dokument aus dem Jahr 1390 erwähnt den frühen Weinbergsbesitz im „Marckinborn“, wodurch es sich um einen der ältesten Klosterweinberge handelt. Im Jahr 1726 galt die Lage als Synonym für die besten Rheingau-Weine. Der Name leitet sich von dem klassizistischen Brunnen ab, der sich an der Grenze zwischen Hattenheim und Erbach befindet. Die Lage ist nach Süden ausgerichtet und weist eine Hangneigung von bis zu 25 % auf. Die tonigen Mergelböden sind tief und kalkhaltig. Der VDP GG Marcobrunn zeichnet sich durch elegante Steinobstnoten aus. Besonders auffällig ist der Pfirsich, aber auch Aromen von gelber Birne und Quitte füllen den Gaumen. Kräftig mit feiner Frucht und einer frischen Säure, die dem Wein eine gewisse Leichtigkeit verleiht. Der Riesling endet in einer sehr lang anhaltenden Mineralität.
Empfohlene Speisen: Sashimi von der Meerforelle mit grünem Apfel und Radieschen; Entenbrust mit Orangen-Rosmarin-Glasur.